Kompetente-Netzwerke magazine 5 "Der rechte Blick auf Ostdeutschland" erschienen

02.12.2019

30 Jahre nach dem Fall der Mauer steht Ostdeutschland erneut im medialen Fokus. Die Zugewinne der AfD bei den Landtagswahlen, aber auch die rassistischen Mobilisierungen nach dem gewaltsamen Tod eines 35-Jährigen in Chemnitz im vergangenen Jahr gaben erneut Anlass zu der Frage, warum die extreme Rechte in Ostdeutschland immer wieder Erfolge erzielt, die ihr so im Westen der Republik eher selten gelingen. Welche Perspektiven haben rechte Periodika auf Ostdeutschland und welche Narrative bedienen sie?

Es habe sich eine neue ostdeutsche Identität entwickelt, von der vor allem auch die AfD proftieren kann, bilanziert das Institut für Demoskopie Allensbach die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im
Juli 2019. Die Spaltung des Landes in Ost und West scheint tiefer als je zuvor. Diese Situation weiß die AfD für sich zu nutzen. In den Landtagswahlkämpfen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen griff die
Partei das auf der Straße schon länger zu hörende Wende-Narrativ (»Vollende die Wende!«, »Wende 2.0«) auf. Letztlich konnte die AfD ihre Stimmenanteile erheblich erhöhen und wurde überall zweitstärkste Kraft.

Die vorliegende 5. Ausgabe der magazine widmet sich der Frage, wie sich diese Gemengelage in rechten Periodika widerspiegelt. Wie erklärt sich die extreme Rechte die anhaltenden Wahlerfolge der AfD und der rechten Straßenmobilisierungen in Ostdeutschland? Auf welche historischen Besonderheiten wird verwiesen? Welche Erklärungsmuster werden herangezogen für die erhöhte Inanspruchnahme rechter Politikangebote? Werden für den Wahlerfolg im Osten andere thematische Zugänge favorisiert als in Westdeutschland?

Online könnt ihr sie hier lesen:

Teil 1:
https://www.apabiz.de/2019/der-rechte-blick-auf-ostdeutschland-teil-1/

Teil 2:
https://www.apabiz.de/2019/der-rechte-blick-auf-ostdeutschland-teil-2/

 

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