Bpb veröffentlicht APUZ "Innere Sicherheit"

08.08.2017

Sicherheit zu gewährleisten ist eine der Kernfunktionen des Staates. Auf welchem Wege, mit welcher Prioritätensetzung und zu welchem Preis er diese Aufgabe erfüllen soll, ist besonders mit Blick auf das Inland eine zentrale Kontroverse in der politischen Auseinandersetzung.

Die APuZ "Innere Sicherheit" erscheint heute mit folgenden Beiträgen:

Bernhard Frevel, Bernhard Rinke, Innere Sicherheit als Thema parteipolitischer Auseinandersetzung
Im "Superwahljahr 2017" stehen die Parteien vor der Herausforderung, sich in den Augen ihrer potenziellen Wählerschaft als Sicherheitsgaranten zu profilieren. Kontrovers diskutiert werden Mittel und Wege, mit denen der Staat Sicherheit möglichst effektiv gewährleisten kann.
www.bpb.de/253598

Andrea Kretschmann, Soziale Tatsachen. Eine wissenssoziologische Perspektive auf den "Gefährder"
Nach 9/11 entsteht innerhalb der deutschen Polizeien die Figur des "Gefährders". In dem Beitrag wird wissenssoziologisch erschlossen, wie mit ihrer Institutionalisierung polizeiliche Praktiken entstehen, die über ein klassisches Verständnis liberaler Rechtsstaatlichkeit hinausgehen.
www.bpb.de/253601

Simon Egbert, Siegeszug der Algorithmen? Predictive Policing im deutschsprachigen Raum
Predictive Policing ist eines der polizeipolitischen Themen der Gegenwart. Obgleich bis dato wichtige Erkenntnisse zu Nutzen und Effekten polizeilicher Prognosesoftware fehlen, werden mit ihrem Einsatz erhebliche Sicherheitsgewinne verbunden.
www.bpb.de/253603

Thomas Wiegold, Ausnahmefall Deutschland. Die Debatte um einen Einsatz der Bundeswehr im Innern
Das Grundgesetz setzt dem Einsatz des Militärs im Inland enge Grenzen. Doch angesichts der terroristischen Bedrohung gerät die politische Debatte darüber, ob und unter welchen Umständen die Bundeswehr mehr als bisher im Innern eingesetzt werden darf, immer wieder neu in Fahrt.
www.bpb.de/253605

Armin Pfahl-Traughber, Autonome und Gewalt. Das Gefahrenpotenzial im Linksextremismus
Das Erschrecken über die Gewalt bei den Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg im Juli 2017 geht einher mit Irritationen über das Phänomen Autonome. Womit hat man es hier zu tun? Welche Ziele verfolgen die Autonomen? Und wie gefährlich sind sie?
www.bpb.de/253607

Dina Hummelsheim-Doss, Objektive und subjektive Sicherheit in Deutschland
Statistisch gesehen ist Deutschland ein weitgehend sicheres Land mit abnehmender Gesamtkriminalität, in dem die Bürgerinnen und Bürger eher selten unmittelbar von Straftaten bedroht sind. Doch in welchem Verhältnis steht dieser Befund zur "gefühlten" Sicherheit?
www.bpb.de/253609

Dominik Rigoll, Streit um die streitbare Demokratie. Ein Rückblick auf die Anfangsjahrzehnte der Bundesrepublik
Die sicherheitspolitische Ausgestaltung des Grundgesetzes nach innen war hart umkämpft. Einen Kern dieser Auseinandersetzungen bildete die Frage, inwiefern angesichts personeller Kontinuitäten zur NS-Zeit die Sicherheitsbehörden selbst die Demokratie gefährden konnten.
www.bpb.de/253611

Das komplette Heft können Sie unter www.bpb.de/253613 kostenfrei bestellen und als PDF oder ePub für E-Reader herunterladen.

Kontakt:
Bundeszentrale für politische Bildung
Redaktion "Aus Politik und Zeitgeschichte"
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel: +49 228 99 51 50
Web:www.bpb.de/apuz

Quelle: Presseaussendung der Bundeszentrale für politische Bildung

 

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