1. Förderrunde 2013: Erste Förderentscheidungen getroffen - Grünes Licht für 14 Projekte!

08.05.2013

Die erste Ausschreibung im Förderbereich 1A des Landesprogramms "STARK gemacht! - Jugend nimmt Einfluss" endete bereits am 13. März. Die Förderanträge wurden von der Regiestelle und der Jury eingehend geprüft und diskutiert. Nun hat die Steuerungsgruppe des Jugend-Demokratiefonds Berlin über die Förderempfehlungen der Jury entschieden.

Jetzt kann es losgehen! In der Sitzung der Steuerungsgruppe am 7. Mai fielen die ersten Förderentscheidungen im Programmbereich 1A des Jugend-Demokratiefonds Berlin. Die AntragstellerInnen werden natürlich auch persönlich informiert. Aber an dieser Stelle wollen wir Euch einen ersten Überblick über die geförderten 14 Projekte geben.

Naturgemäß konnte nur ein Bruchteil der 86 Einreichungen mit einer Förderung bedacht werden. Wir möchten dennoch noch einmal allen Einsenderinnen und Einsendern für ihr Interesse und ihr Engagement danken! Die nächste Förderrunde startet bereits im Mai, also behaltet das Portal im Auge!

Hier die Übersicht der Projekte in alphabetischer Reihenfolge:

Akte / NSU

Amt für Jugendarbeit im Kirchenkreis Charlottenburg                                                 9.000 Euro
Thema: Förderung von Vielfalt und Toleranz / Demokratie                                   Mai – 31.12.2013

Ausgehend von den Entwicklungen rund um die Terrorzelle „NSU“ haben Jugendliche und junge Erwachsene des Theaterprojekts „Vergessene Biografien“ aus einem Gefühl der Ohnmacht und Verunsicherung die Idee und das Konzept zum Projekt entwickelt.

In der Erarbeitung eines dokumentarischen Theaterstücks sollen Gegenstrategien entworfen werden, um Handlungssicherheit und Souveränität zu erreichen. Hinterfragt wird die Verantwortung der Zivilgesellschaft an der Ermordung von neun migrantischen Kleinunternehmern. Das Theaterstück präsentiert die Ergebnisse verschiedener Phasen der Auseinandersetzung, indem die Erfahrungen und Lebenswelten der Jugendlichen explizit im Zentrum stehen.

Die TeilnehmerInnen kommen aus dem Jugendcafé Nightflight und der Berthold-Brecht-Oberschule Spandau - Kooperationspartner ist u.a. das dokumentartheater Berlin. Bereits ab September werden einzelne Szenen an belebten öffentlichen Plätzen, z.B. Wittenbergplatz oder Mehringdamm, öffentlich aufgeführt und mit PassantInnen über deren Wahrnehmung des Themas diskutiert. Proben und Premiere erfolgen im Gemeinde- und Gedenkzentrum Plötzensee.

Kontakt:
Web: www.das-dokumentartheater-berlin.de/akte-nsu | Facebook

bewusst durch Berlin

Ayse Nur Uluer                                                                                                 6.312,80 Euro
Thema: politisch-historische Bildung                                                    07.09.2013 – 22.03.2014

Das Projekt dreier Jugendlicher aus dem Brunnenviertel in Mitte will andere Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im Rahmen von jeweils zwei Workshops pro Monat zur bewussten Auseinandersetzung mit ihrer Heimatstadt Berlin anregen, deren Kommunikationskompetenz stärken und zum ehrenamtlichen Engagement motivieren.

Mittels Zeitzeugengesprächen zur Berliner Mauer, Museums- und Gedenkstättenbesuchen sowie ausgewählten Sehenswürdigkeiten sollen die Teilnehmenden Berliner Geschichte berühren, fühlen und bewusst erleben. In Kursen lernen sie das Erlebte und Erlernte in der Öffentlichkeit, z.B. im Internet, zu präsentieren und erhalten zum Abschluss ein Zertifikat zum „Jungen Reiseführer_in in Berlin“. Die Räume für das Projekt werden durch die degewo zur Verfügung gestellt.

Kontakt
Ansprechpartnerin: Ayse Nur Uluer
E-Mail: bewusst.durch.berlin@gmail.com
Web: bewusstdurchberlin.blogspot.de | Facebook | | Google+

Dreamville - Ein Neuanfang

Jugendnetzwerk Lambda e.V.                                                                                  6.500 Euro
Thema: Förderung von Vielfalt und Toleranz / Demokratie                       01.08.2013 – 28.02.2014


„Dreamville“ ist ein kunstübergreifendes Theaterprojekt, das sich mit ko-existenziellen Schwierigkeiten multiethnischer Gesellschaften auseinandersetzt, indem es einen Begegnungsraum zwischen homosexuellen und muslimischen Jugendlichen schafft. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit der Frage „Wie wollen wir (zusammen-)leben?“. Die jungen SchauspielerInnen schaffen auf der Bühne ihren eigenen sozialen Lebensraum im „Dreamville“ und verhandeln hierbei Regeln und Gebote des Zusammenlebens, die sich insbesondere auf die Diskrepanz zwischen der Ausübung sexueller und religiöser Freiheiten beziehen.

Die Teilnehmenden sollen über das Lambda-Netzwerk und Kreuzberger Oberschulen gewonnen werden.

Die Jury empfiehlt die Förderung unter der Voraussetzung, dass die Gewinnung von TN aus den Schulen konkretisiert wird und rät dazu, ein Kooperationspartner aus der muslimischen Community in das Projekt einzubeziehen.

Kontakt
Lambda Berlin-Brandenburg e.V.
Manteuffelstraße 19 | 10997 Berlin
Tel.: 282 79 90
E-Mail: dreamville-ein-neuanfang@gmx.de
Web: www.lambda-bb.de | facebook.com/lambda.bb | www.dreamville-ein-neuanfang.de

 

ePartizipation in Berliner Jugendzentren – aktiv mitentscheiden

Liquid Democracy e.V.                                                                                      12.937,60 Euro
Thema: Entwicklung u. Erprobung neuer Beteiligungsformate                   01.06.2013 – 31.03.2014

Gemeinsam mit Jugendlichen soll herausgefunden werden, wie „Best-Practice-Modelle“ für erfolgreiche Onlinebeteiligung z.B. in Jugendfreizeiteinrichtungen und Sozialräumen aussehen sollen.

Sie werden dazu über Kooperationen mit den Medienkompetenzzentren von jugendnetz-berlin (z.B. in Spandau, Lichtenberg und Treptow-Köpenick) oder Gangway e.V. in die Entwicklung von themenbezogenen ePartizipationsverfahren aktiv einbezogen. Als technische Basis fungiert die OpenSource-Plattform www.ypart.eu, welche im Rahmen der Bundesinitiative YouthPart des IJAB e.V. entwickelt wurde und kostenfrei zur Verfügung steht.

Ziel ist die Erprobung und Stärkung digitaler Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche sowie deren Anwendung in unterschiedlichsten Entscheidungsprozessen auf organisationsbezogener, lokaler, bezirklicher oder berlinweiter Ebene. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich evaluiert und im Rahmen von Fachveranstaltungen (z.B. den Werkstattgesprächen der Berliner Allianz für ePartizipation) präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Kontakt
Liquid Democracy e.V.
Fidicinstr. 30 (Ecke Kloedenstr.) | 10965 Berlin
Tel.: 91 52 93 96

Ansprechpartnerin: Eva Panek
E-Mail: eva.panek@liqd.de
Web: liqd.net | facebook.com/LiquidDemocracy.eV |

EUDY Internationales Empowermenttreffen gehörloser Jugendlicher

Deutsche Gehörlosenjugend e.V.                                                                              3.000 Euro
Thema: Förderung von Vielfalt und Toleranz / Demokratie                             23.05. – 26.05.2013

An einem Wochenende kommen engagierte gehörlose Jugendliche aus Europa in Berlin zusammen, um sich über ihre Erfahrungen, die jeweilige Situation in ihren Ländern und über Projekte und Ideen auszutauschen. Es geht darum, das Jugendliche, deren Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt und von der Öffentlichkeit häufig nicht wahrgenommen werden, Ermutigung und Empowerment erfahren, neue Impulse bekommen und das europaweite Netzwerk ausgebaut werden.

In verschiedenen thematischen Workshops und Diskussionen findet ein Austausch zu kultureller Vielfalt und zu gelingender gesellschaftlicher Beteiligung statt. Der Besuch von Ausstellungen und Veranstaltungen des Berliner Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“ sind Teil des Rahmenprogramms.

Weitere KooperationspartnerInnen sind: der GVB Berlin, die European Union of Deaf Youth und Jubel3 (Jugend-Gehörlosenverband Berlin e.V.).

Mädchenjahreskalender

Caren Mielenz                                                                                                        4.310 Euro
Thema: politisch-historische Bildung                                                                Mai – 31.12.2013

Eine Gruppe 14- bis 17-jähriger Mädchen entwickelt und gestaltet zielgruppengerecht einen Kalender zu Themen wie Frauenrecht, Rassismus, Toleranz, Demokratie, Kultur, Umweltschutz, Schule u.v.m.

In Workshops mit Bildungseinheiten zu den Inhaltsthemen sowie zu Fragen des Urheberrechts, Gestaltung und Layout erarbeiten die Mädchen den Kalender selbständig. Ziel des Projekts ist neben der Erstellung des Kalenders, dass die Teilnehmerinnen lernen, ein Projekt eigenständig und auf kreative Weise zu organisieren, zu koordinieren und zu verwirklichen. Kooperationspartner ist die Freie Waldschule Pankow e.V. in Blankenfelde.

Meinen Kiez Verändern!

Stiftung SPI - Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik                                                14.976 Euro
Thema: Entwicklung u. Erprobung neuer Beteiligungsformate                              Mai – 31.12.2013

Das Projekt verfolgt die Entwicklung, den Aufbau und die Erprobung einer ePartizipationsplattform. Jugendliche können u.a. auf Karten Orte markieren, die für sie verbesserungswürdig sind und ihre Ideen dazu vermerken. Die Eintragungen werden von MitarbeiterInnen der Drehscheibe moderiert und an die zuständigen Stellen sowie ggf. Beteiligungsprojekte vor Ort weitergeleitet.

Der Fortgang/Status der Bearbeitung und die Ergebnisse werden veröffentlicht und somit transparent gemacht. Das Projekt profitiert zudem vom „Peer-to-Peer“ Ansatz in begleitenden Workshops für Jugendinitiativen und -projekte. Das Projekt ist zunächst als Modell für den Bezirk Mitte angelegt und wird in Kooperation mit Jugendeinrichtungen und bezirklichen Stellen umgesetzt. Nach der Erprobung ist eine Übertragung auf weitere Bezirke geplant.

Kontakt
Diana Föls
Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin
c/o Stiftung SPI
Brückenstraße 6a | 10179 Berlin
E-Mail: kiez-veraendern@stiftung-spi.de
Web: www.kiez-veraendern.de | Facebook

MellowMoods - die gelebte Beteiligungswende

all eins e.V.                                                                                                          9.304 Euro
Thema: Erweiterung von Beteiligungskontexten                                                Mai – 31.08.2013

Junge Mitglieder und Engagierte des Projekts „MellowPark“ in Treptow-Köpenick gestalten mit weiteren Jugendlichen eigenständig ein bisher ungenutztes Areal von ca. 1.500 m².

Selbstorganisiert entwickeln sie in Workshops Ideen für die Gestaltung des öffentlichen Raumes als ein zeitgemäßes Jugendzentrum und realisieren diese in Camps/Arbeitseinsätzen (Subbotniks). Den Abschluss des Projekts bildet ein gemeinsames Festival für alle HelferInnen und die Öffentlichkeit.

Ziel ist es, Jugendlichen eine Möglichkeit zu geben, öffentliche Räume nach ihren Vorstellungen selbstbestimmt und konkret zu gestalten und nicht nur darüber zu reden und dann in der Umsetzung nicht mehr einbezogen zu sein.

Kontakt
Mellowpark
An der Wuhlheide 256 | 12555 Berlin
Tel.: 65 26 03 77

Ansprechpartnerinnen: Miriam Ataya, Madina Ataya, Lisa Laske
E-Mail: ataya.mariam[at]gmail.com | madina.ataya[at]gmail.com
Web: mellowpark.de | Facebook-Page | Facebook-Profil | mpmoods.wordpress.com

Peer-Scout-Berater für SVertreter*innen

Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V.                                   9.310 Euro
Thema: Förderung des ehrenamtlichen Engagements                                      01.06. – 31.12.2013

20 SchülerInnen werden zu Peerscouts qualifiziert. Behandelt werden u.a. Fragen zu Rechten und Pflichten von SV-VertreterInnen und zum Berliner Schulgesetzt – vermittelt werden Kompetenzen in ziel- und lösungsorientierter Moderation und Kommunikation. Geplant sind sechs Ausbildungstage in Kooperation mit dem LSA Berlin.

Nach ihrer Qualifikation führen die Peerscouts mindestens 20 Beratungen/Workshops an Berliner Schulen durch. Das Projekt wird zum Jahresende in einem gemeinsamen Seminar ausgewertet und beraten, wie es ab 2014 fortentwickelt werden sollte.

Schüler drehen auf! Pankow gegen Rechts!

Unabhängiges Jugendzentrum Pankow                                                                         972 Euro
Thema: Förderung von Vielfalt und Toleranz / Demokratie                             08.05. – 25.05.2013

Eine Gruppe von Freiwilligen und SchülerInnen planen und organisieren selbst einen mehrwöchigen Schülerbandwettbewerb für den Bezirk Pankow in mehreren Jugendfreizeiteinrichtungen.

Im Vorfeld der Konzerte finden Informations- und Diskussionsveranstaltungen zum Thema Rassismus im alltäglichen Sprachgebrauch sowie Kleidung, Symbole und Strukturen der Naziszene in Pankow statt. Über den Wettbewerb sollen Jugendliche zur Positionierung gegen Rechtsextremismus und zu ehrenamtlichen Engagement motiviert werden.

Als Preise winken ein Studioalbum und ein Auftritt beim Openair-Konzert Fayatak.

Schüler*innen entwickeln ein SV-Handbuch

Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung e.V.                 9.498,69 Euro
Thema: Erweiterung von Beteiligungskontexten                                             01.07. – 31.12.2013

Ziel ist die Entwicklung eines Handbuchs, welches bestehendes Wissen über erfolgreiche SV-Arbeit und andere Beteiligungsformen in Berlin sammelt und sichert.

Die Inhalte mit Tipps und Tricks für eine erfolgreiche SV-Arbeit werden durch eine Redaktion von engagierten SchülervertreterInnen und Jugendlichen selbst erstellt – die Redaktionsleitung erfolgt durch ein/e ehemalige SchülervertreterIn nach dem Peer-Prinzip.

Das Handbuch wird sowohl als Print als auch digital kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zur Orientierung dient das „Handbuch für Berliner SV-Arbeit – reclaim the school“, von 2006. ProjektpartnerInnen sind das Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V., der LAS und LSV Berlin.

Kontakt:
Michael Hammerbacher
E-Mail: michael.hammerbacher@osz-gegen-rechts.de
Web: www.osz-gegen-rechts.de

U18 Bundestagswahl 2013

Berliner Jugendfeuerwehr                                                                                       2.800 Euro
Thema: Förderung von Vielfalt und Toleranz / Demokratie                                   Mai – 31.10.2013

Unter dem Motto „Am 13. September hast Du die Wahl“ möchte die Berliner Jugendfeuerwehr ihre Mitglieder und alle Kinder und Jugendlichen darüber hinaus motivieren, sich mit den Werten und dem System der Demokratie in Deutschland aktiv auseinanderzusetzen und sich mit Aktionen zur und an der U18 Wahl zu beteiligen.

Kooperiert wird mit dem Jugendbüro Mitte – zusammen werden im Vorfeld der U18 Wahl verschiedene öffentliche Veranstaltungen organisiert, z.B. auf der YOU, am Tag der offenen Tür der Berliner Feuerwehr oder auf dem Alexanderplatz. Das Projekt wird vom Jugendforum der Berliner Jugendfeuerwehr (45 VertreterInnen von allen Jugendfeuerwehren Berlins, zw. 8 und 18 Jahren) organisiert und geleitet. Begleitend werden Info- und Werbematerialien zur U 18 Wahl an Schulen und Feuerwachen verteilt und ein Dialogforum auf der Website der Berliner Feuerwehr eingerichtet.

WeltKiosk - Geschichten take-a-way

Schlesische 27 Jugendkunst- und Kulturzentrum                                                       14.979 Euro
Thema: Förderung von Vielfalt und Toleranz / Demokratie                                   Mai – 31.10.2013

Zielgruppe sind Jugendliche, die als Flüchtlinge und MigrantInnen mangels Selbstvertrauen starken Beratungsbedarf und besondere Schwierigkeiten bei der Organisation des Alltags haben. Das Projekt will deren Selbstwahrnehmung und Kommunikationsfähigkeiten stärken, indem sie sich in künstlerisch-kreativen Workshops mit ihrer Situation auseinander setzen und ein „szenisch-dingliches Sortiment“ für einen selbstgestalteten „WeltKiosk“ entwickeln.

Der Weltkiosk wird an mindestens drei Aktionstagen im öffentlichen Raum (Markthalle, Galerie und BA Mitte) präsentiert. Geboten werden u.a. Videoclips, selbst kreierte Dinge (Souvenirs) sowie Kulinarisches. In kommunikativen Interaktionen mit PassantInnen und KundInnen wird das Sortiment zum Tausch angeboten und über den Alltag, die Träume und Hoffnungen der Jugendlichen informiert.

KooperationspartnerInnen sind: das BBZ (Bildungs- und Beratungszentrum für Beruf und Beschäftigung Berlin gGmbH), der Berliner Flüchtlingsrat und die „Jungen Pächter“.

Wir machen's

Kulturen im Kiez e.V.                                                                                           14.000 Euro
Thema: Entwicklung u. Erprobung neuer Beteiligungsformate                              Mai – 31.12.2013

Die zentrale Frage des Projektes ist „Wie können bildungsferne Jugendliche zur Beteiligung eingeladen werden?“ Entwickelt und erprobt wird dazu ein neues Format „Street-Beteiligung“.

Das Projektteam geht dazu auf Jugendliche zu, erfasst deren Bedürfnisse und hilft ihnen bei der Formulierung und Entwicklung von Ideen zur Verbesserung des Wohnumfeldes. In zu bildenden „Platz- und Hofräten“ werden die Wünsche, Aussichten und Wege zur Realisierung besprochen. Vier kleine Veranstaltungen und Feste bilden den Rahmen, um Jugendliche als PeerhelferInnen zu gewinnen. Nach entsprechender Qualifizierung helfen sie eigenverantwortlich die Beteiligungsprozesse zu moderieren und zu organisieren.

Als KooperationspartnerInnen werden Jugendfreizeiteinrichtungen und weitere Institutionen der Bildungs-, Jugend- und Stadtteilarbeit eingebunden. Über Fortschritt und Ergebnisse wird im LAKOK regelmäßig informiert. Alle PeerhelferInnen erhalten u.a. ein vom Bürgermeister unterschriebenes Zeugnis bzw. Zertifikat.

 

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