Jugend-Demokratiefonds startet erste Förderrunde für 2019!

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DIE JURY STELLT SICH VOR

Die Jury des Jugend-Demokratiefonds Berlin begutachtet Eure Anträge und prüft sie auf inhaltliche und fachliche Aspekte hin. Das Votum der Jury wird von der Steuerungsgruppe bestätigt.

Damit Ihr wisst, wer über die Verteilung der Fördergelder aus dem Landesprogramm "STARK gemacht! Jugend nimmt Einfluss" beteiligt ist, stellen sich die Jury-Mitglieder hier vor:

Alina Schmitz

Jurymitglied Alina SchmitzGeboren und aufgewachsen am Niederrhein entwickelte ich schon früh den Drang, bei Themen, die den Alltag bestimmen, mitzumischen. Während meiner Schulzeit habe ich mich im örtlichen Jugendparlament und verschiedenen politischen Jugendgruppen engagiert.

Anschließend bin ich nach Berlin gezogen, habe ein Freiwilliges Soziales Jahr im Jugendverband der Jungen Humanist_innen Berlin absolviert und B.A. Soziale Arbeit studiert. Während dieser Zeit lernte ich nicht nur viele engagierte Menschen kennen, sondern konnte mich aktiv an jugendpartizipativen Projekten beteiligen. Neben dem Studium engagierte ich mich vier Jahre als stellvertretende Vorsitzende der Jungen Humanist_innen Berlin und in weiteren jugendpartizipativen Kontexten, auch im gesundheitspolitischen Bereich, der Sexuellen und Politischen Bildung.

Heute studiere ich M.A. Intercultural Conflict Management und setze mich mit strukturellen Herausforderungen, beispielsweise der Menschenrechte, auseinander. Das schließt den permanenten Blick auf die politische (Bildungs-)Arbeit immer mit ein. Vor allem der Blick in die weite, bunte Welt, den vielfältigen Lebensweisen und Lebensräumen, veranlasst mich immer wieder, mich auch lokal für die Realisierung von Bildungsprojekten einzusetzen.

Daher engagiere ich mich gerne im Gremium der Fachjury des Jugend-Demokratiefonds Berlin, um Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, sich politisch kreativ zu engagieren und aktiv eine lebendige Demokratie mitzugestalten.

Marcus Lehmann, Jugendhilfeplaner im Jugendamt Berlin-Mitte

Marcus Lehmann (Foto: privat)

Mein gesamtes berufliches Leben begleitet mich die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: Als Leiter einer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung dachte ich mir 1996 U18 – Die Wahl für alle jungen Menschen aus. Im Kinder- und Jugendbüro Mitte und als Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Mitbestimmung konnte ich später die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in ihrer ganzen Vielfalt unterstützen und mit organisieren.

Nach der Geburt meiner Tochter 2005 wechselte ich in die Verwaltung des Jugendamts als Jugendhilfeplaner. Hier begleitete ich z.B. die Kooperation zwischen den Abteilungen Jugend und Stadtentwicklung zur Beteiligung im Außenraum (sei es Straße, Platz oder Schulhof).

Jede Spielplatzgestaltung und jedes politische Engagement junger Menschen z.B. im Jugendhilfeausschuss Mitte durch JuPP (Jugend- und Politik-Projekt) machten mir deutlich, dass die Beteiligung junger Menschen der Schlüssel für eine kind- und jugendgerechte Welt ist. Wir sollten noch viel mehr Türen der Beteiligung gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen öffnen. Das ist auch der Grund, warum ich gerne Mitglied in der Jury zum Jugend-Demokratiefonds geworden bin.

Mareike Lüdtke, Evangelische Jugend

Mareike Lüdtke (Foto: privat)Als Jugendliche und nun junge Erwachsene war und ist es mir wichtig sowohl meine eigenen Interessen als auch die Interessen anderer zu vertreten. Daher engagiere ich mich seit Jahren auf verschiedensten Ebenen der kirchlichen Strukturen und des Jugendverbandes. Zudem nehme ich die Interessenvertretung im Vorstand des Landesjugendrings Berlin wahr und setze mich dadurch für die Anliegen Jugendlicher und Junger Erwachsener in der demokratischen Gesellschaft ein.

Die Stärkung der Beteiligung ist mir ein großes Anliegen. Dies kann ich unter anderem in der Förderjury tun und ich freue mich die verschiedensten Projektideen kennenzulernen. 

Neben meinem ehrenamtlichen Engagement in der Evangelischen Jugend und darüber hinaus studiere ich nach einer abgeschlossenen Erzieherausbildung, Ev. Religions- und Gemeindepädagogik.

Michael Raj Kunsmann, FEZ Berlin

Jurymitglied Michael Raj KunsmannAls Deutsch-Amerikaner mit indischer Mutter, geboren in Berlin, haben mich komplexe politische Systeme und kulturelle Identitäten schon immer sehr bewegt und beeinflusst. Der Mauerfall hat mir als Jugendlicher gezeigt, dass durch Beteiligung, Hartnäckigkeit und Mut alle möglichen Grenzen gemeinsam überschritten werden können.

In meinem Studium in den USA und Großbritannien in Rhetorik und Kulturwissenschaften habe ich Grenzüberschreitungen und interkulturelle Identitäten untersucht und nach Wegen geforscht, wie wir uns als Gesellschaft für Demokratie stark machen können. Nach 10 Jahren Arbeit als Theaterregisseur/-produzent für Kunst, Bildung und interkulturelle Programme in Indien, Norwegen und Deutschland fing ich 2003 mit der Bildungsarbeit im FEZ-Berlin an.

Im FEZ bin ich im pädagogischen Team zuständig für die Kooperationen mit Schulen in Berlin und Brandenburg u.a. zu Themen der internationalen und interkulturellen Arbeit, der Demokratie- und Wertebildung und der Präventions- und Jugendarbeit. Das FEZ möchte mit diesen Kooperationen Schulen bei der Profilentwicklung unterstützen und ein Ort für Mitbestimmung, Dialog und Vernetzung sein. Themenwochen, Aktionstage, Konferenzen, Jugendbegegnungen und viele andere Formate der außerschulischen Bildung führen tausende von Schülerinnen und Schüler jährlich durch das FEZ und unterstützen sie bei der Persönlichkeitsentwicklung und der Orientierung in der globalen Gesellschaft.

Hella Sobottka, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

Foto: privatAls Jurymitglied des Jugend-Demokratiefonds bin ich immer wieder gespannt auf neue Ideen, Initiativen und Aktionen. Mitmachen, Mitreden, Mitmischen, Mitentscheiden – Beteiligung macht Demokratie stark und lebendig!

Als Lehrerin für Bildende Kunst und Evangelischen Religionsunterricht arbeite ich seit fast drei Jahrzehnten an einer Berliner Grundschule. Seit vielen Jahren bilde ich Lehrerinnen und Lehrer fort, die in ihrem Unterricht neue Methoden wie eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen oder den Klassenrat ausprobieren möchten.

Außerdem betreue ich seit 2010 in Berlin das Förderprogramm Demokratisch Handeln, das in Form eines Wettbewerbs jedes Jahr Kinder- und Jugendgruppen fördert, die sich für demokratische Belange einsetzen.

Und privat? Hobbies? Na klar. Außerordentlich gerne lese ich spannende Kriminalromane, male in den großen Ferien und fertige meinen Schmuck selbst an.

 

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